Kardiologie im Herzen Münchens

Fachärztliche Praxis, Tal 21

Akademische Lehrpraxis der Ludwig-Maximilians-Universität Münchens

Transösophageale Echokardiographie (TEE, „Schluckecho“)

  1. Zur genaueren Abklärung von Herzfehlern, z.B., wenn „normales“ Echokardiogramm nur eingeschränkt beurteilbar
  2. Spezielle Ursachensuche nach Schlaganfall, z.B. Suche nach Blutgerinnsel im linken Vorhof oder linken Vorhofohr
  3. Notwendige Untersuchung vor geplanter „elektrischer Kardioversion“, d.h. Regularisierung des Herzschlages bei Vorhofflimmern

Durchführung einer transösophagealen Echokardiographie (TEE)
Die Ultraschalluntersuchung des Herzens „von innen“, d.h. von der Speiseröhre (Ösophagus) aus (TEE) ist bei zahlreichen Fragestellungen genauer als die „normale“ Echokardiographie von außen (transthorakale Echokardiographie). Hierzu müssen die Patient*innen den auf einer Sonde montierten Schallkopf schlucken. Hierbei bekommen die Patient*innen ein leichtes Schlafmittel („Sedierung“).

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Aortenklappe – leicht sklerosiert
Darstellung einer Aortenklappe im „Schluckecho“ (Transösophageale Echokardiographie“ = TEE). Im Längsschnitt erkennt man 2 der 3 Klappenbestandteile („Taschen“), im Querschnitt dann alle 3 Taschen. Diese sind leicht sklerosiert („verkalkt“) – ohne dass dies Auswirkung auf den Kreislauf hat.

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2-Klappenfehler:
Undichte Aortenklappe (Aortenklapppeninsuffizienz, mittelgradig) und gleichzeitig undichte Mitralklappe (Mitralklappeninsuffizienz, leichtgradig).

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„Ausbuchtung“ (Prolaps) eines Mitralsegels mit gleichzeitig hochgradiger Undichtigkeit dieser Klappe (Mitralklappeninsuffizienz)

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Mitralklappe mit 2 „undichten Stellen“ (Mitralklappeninsuffizienz)

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Darstellung des linken Vorhofohres von 2 Patient*innen: Die Bilder erfassen anhand einer Spezialtechnik gleichzeitig 2 senkrecht aufeinander stehende Ebenen. In beiden Fällen ist das Vorhofohr (LAA) frei von jeglichen Blutgerinnseln (Thromben), die evtl. zu einem Schlaganfall führen könnten.

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Offenes Foramen Ovale (PFO):
Während der Embryonalzeit ist das PFO für das Kind lebensnotwendig, es sollten sich aber nach der Geburt beide „Blätter“ dieser Verbindung zwischen linkem und rechten Vorhof verschließen. Wenn das nicht der Fall ist – wie hier – könnte es evtl. zu einem Schlaganfall führen.

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