Kardiologie im Herzen Münchens

Fachärztliche Praxis, Tal 21

Akademische Lehrpraxis der Ludwig-Maximilians-Universität Münchens

Belastungs-EKG

Das Belastungs-EKG ist eine kardiologische Standarduntersuchung mit zwei Zielen:

  1. Objektivierung der Patienten-Belastbarkeit und Erfassung evtl. während der Belastung auftretender Symptome oder Herzrhythmusstörungen
  2. Indirekte Beurteilung einer durch körperliche Belastung nachweisbare Durchblutungsstörung des Herzens (siehe Beispiel unten). Allerdings ist die Aussagekraft dieser Untersuchungsmethode (Sensitivität und Spezifität) erheblich eingeschränkt und sollte durch bildgebende Verfahren (siehe dort) ergänzt werden.

Beispiel eines nicht normalen („pathologischen“) Belastungs-EKGs:
Während sich vor der Belastung (Ruhe) die Strecken vor und nach der „großen Zacke“ (R-Zacke) auf gleicher Höhe befinden, ist während Belastung die Strecke nach der R-Zacke (sogenannte ST-Strecke) deutlich abgesenkt. Dies kann in vielen Fällen Ausdruck einer Durchblutungsstörung des Herzens sein – muss es aber nicht.